- Standort: Die ikonische Westfassade mit Blick auf die Place du Parvis (den Vorplatz von Notre-Dame).
- Zugriff: Wird in erster Linie für den allgemeinen Zugang zur Kathedrale sowie während der Messe genutzt. Dieser Zugang steht Besuchern mit Behinderungen zur Verfügung.
- Funktionen:
-Portal des Jüngsten Gerichts (Mitte): Stellt den Tag des Jüngsten Gerichts dar.
-Portal der Jungfrau (links/Norden): Der Jungfrau Maria gewidmet.
-Portals der Heiligen Anna (rechts/Süden): Veranschaulicht das Leben der Heiligen Anna, der Mutter Marias. - Achten Sie auf die Königengalerie und das berühmte Rosettenfenster.
So finden Sie sich in der Notre-Dame zurecht: Ein genauerer Blick auf die Eingänge
Die Eingänge zur Kathedrale Notre-Dame sind ebenso beeindruckend wie das Wahrzeichen selbst; jeder einzelne spiegelt die reiche Geschichte, die künstlerische Meisterschaft und die Bestimmung dieses gotischen Meisterwerks wider. Jede Türöffnung hat ihren eigenen Charakter – von den prächtigen Portalen an der Westfassade, die mit aufwendigen Skulpturen verziert sind, welche biblische Geschichten erzählen, bis hin zu den ruhigeren Seiteneingängen, die für die Gläubigen vorgesehen sind. Diese Eingänge führen die Besucher nicht nur in das beeindruckende Innere der Kathedrale, sondern zeugen zugleich von der architektonischen Genialität und der spirituellen Bedeutung von Notre-Dame. Ganz gleich, ob Sie Tourist, Pilger oder Geschichtsinteressierter sind – jeder der sechs Eingänge lädt Sie ein, in Jahrhunderte voller Geschichte und Ehrfurcht einzutauchen.
Verschiedene Eingänge zur Notre-Dame

Westeingang (Haupteingang)

Südeingang
- Standort: An der Südfassade, mit Blick auf die Seine.
- Zugriff: Wird häufig für besondere Anlässe, den Einzug des Chors oder Pilgergruppen genutzt.
- Funktionen:
- Das Saint-Étienne-Portal: Es zeigt Szenen aus dem Leben des Heiligen Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers.
- Angrenzend an den Südturm, in dem sich die Emmanuel-Glocke befindet.

Nordeingang
- Standort: An der Nordfassade, in der Nähe der Rue du Cloître-Notre-Dame.
- Zugriff: Dieser Eingang wird seltener genutzt und grenzt an eine kleine Straße.
- Funktionen:
- Das nördliche Rosettenfenster: Es erhellt den Innenraum mit atemberaubenden Buntglasfenstern.
- Kleinere Türöffnungen führen zum Hauptschiff und zu den Seitenschiffen.

Eingang zum Turm
- Standort: An der Westfassade, in der Nähe des Südturms.
- Zugriff: Gewidmet den Besuchern, die die Türme der Kathedrale besteigen.
- Funktionen:
- Separater Zugang zur Turmtreppe, die zum Dach führt.
- Bietet Zugang zur „Gargoyles Gallery“ und einen Panoramablick auf Paris.

Eingang zur Gruft
- Standort: In der Nähe des Vorplatzes, unweit der Westfassade.
- Zugriff: Der Weg führt zur Archäologischen Krypta, in der historische Fundstücke aus den Fundamenten von Notre-Dame und der antiken Stadt Lutetia (dem römischen Paris) ausgestellt sind.
- Funktionen: Getrennt von den Haupteingängen der Kathedrale.

Seitenkapellen und Pilgereingänge
- Standort: Entlang der Längsschiff- und Querschiffseiten.
- Zugriff: Wird manchmal für kleinere Gruppen, bestimmte Kapellen oder private Messen genutzt.
- Funktionen: Diskrete Eingänge, die zu einzelnen Kapellen oder Andachtsräumen führen.
Hinweise für Besucher nach der Restaurierung
- Hauptzugangspunkte: Die Restaurierungsmaßnahmen könnten die Barrierefreiheit verbessern und den Besucherstrom optimieren.
- Sicherheitskontrollen: Rechnen Sie an den Haupteingängen mit Taschenkontrollen.
- Ausgewiesene Eingänge: Bitte beachten Sie die Beschilderung zu den Gottesdiensten, allgemeinen Besuchszeiten oder bestimmten Veranstaltungen.
Häufig gestellte Fragen zu den Eingängen der Notre-Dame
Ja, traditionell gab es getrennte Warteschlangen für Touristen, die die Kathedrale besuchten, und für Gläubige, die an der Messe teilnahmen. Beschilderungen und das Personal helfen den Besuchern dabei, die richtigen Eingänge zu finden.
Ja, der Südeingang an der Südfassade liegt zur Seine hin. Er umfasst das Saint-Étienne-Portal und wird gelegentlich für bestimmte Veranstaltungen oder Pilgergruppen genutzt.
Im Zuge der Restaurierungsarbeiten wurden Verbesserungen vorgenommen, um die wichtigsten Eingänge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser zugänglich zu machen. Der westliche Haupteingang war früher rollstuhlgerecht.
Ja, an allen Eingängen zur Kathedrale, einschließlich derer für die Messe und den Turmbestieg, finden in der Regel Taschenkontrollen und Sicherheitskontrollen statt.
Der Westeingang wird in der Regel von den Gottesdienstbesuchern genutzt. Achten Sie auf Beschilderungen oder bitten Sie das Personal um Hilfe, um den für Gottesdienstbesucher vorgesehenen Bereich zu finden.
Vom Westeingang aus hat man einen Blick auf die große westliche Rosette, während die Nord- und Südeingänge einen direkteren Zugang zu den jeweiligen Rosetten an den Querschiffen ermöglichen.
Ja, Seiteneingänge oder die Sakristei werden gelegentlich für private Gruppen oder Pilgerveranstaltungen reserviert. Bitte setzen Sie sich vorab mit der Kathedrale in Verbindung, um die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen.
Nein, die Öffnungszeiten variieren je nach dem Zeitplan der Kathedrale, einschließlich der Gottesdienstzeiten, der Öffnungszeiten für Besucher und besonderer Veranstaltungen.


